Intimchirurgie

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Ästhetik im Intimbereich ist mittlerweile kein Tabuthema mehr. Daher hat die Zahl der ästhetischen Eingriffe in den letzten Jahren stetig zugenommen.
Die Gründe für eine Operation sind von Patientin zu Patientin ganz unterschiedlich. Übergroße Schamlippen können zum Beispiel Probleme beim Sport oder Radfahren bereiten oder auch optisch zu einer psychischen Belastung werden.

Natürlich spielt auch das sexuelle Lustempfinden eine entscheidende Rolle. Zum einen ist es wichtig sich wohl ins seinem Körper zu fühlen, zum anderen kann ein durch Geburten ausgedehnter Scheidenkanal schon rein anatomisch das Lustempfinden der Frau deutlich einschränken.

Die Korrekturen können in lokaler Betäubung oder auf Wunsch in Vollnarkose durchgeführt werden.

 


 

Verkleinerung der inneren Schamlippen

Die Schamlippenverkleinerung ist der in der Intimchirurgie am häufigsten vorgenommene Eingriff. In den meisten Fällen besteht der Wunsch die inneren Schamlippen zu verkleinern. Ziel ist es bei diesen Operationen der Vagina ein Aussehen einer geschlossenen Muschel zu geben, d.h. dass die äußeren Schamlippen die inneren komplett verdecken. Dabei wird die überschüssige Haut entweder unterhalb oder oberhalb der Klitoris entfernt. Dabei ist unsere oberste Priorität ein ästhetisches und harmonisches Ergebnis zu erzielen.

 


 

Verkleinerung und Formung der äußeren Schamlippen

Mit dem Alter oder in einigen Fällen auch genetisch bedingt können die äußeren Schamlippen zu wulstig sein oder erschlaffen. Hier gibt es drei Möglichkeiten zu einem ästhetischen Ergebnis zu kommen. Durch einen Längsschnitt in der Falte zwischen inneren und äußeren Schamlippen kann das Gewebe entfernt und die Haut gestrafft werden. Mithilfe einer Fettabsaugung (Liposuktion) kann überschüssiges Fett abgesaugt werden. Sollten die Schamlippen hingegen schlaff sein, können sie mit Hyaluronsäure aufgefüllt werden und so wieder jugendliches Volumen erlangen.

 


 

Die Scheidenverengung

Durch Geburten wird vor allem der hintere Teil der Vagina gedehnt.
Das sexuelle Lustempfinden kann darunter leiden. Bei einer operativen Korrektur, der sogenannten Scheidenplastik, wird dieser hintere Dabei werden überschüssige Hautteile im Scheidenkanal entfernt. Die Vagina ist dadurch wieder gespannt und enger. Um das gewünschte Ergebnis zu erzielen wird am Scheideneingang beginnend über eine Länge von 8 bis 12 cm überschüssiges Gewebe entfernt. Zum Anheben des Dammes kann der darunterliegende Muskel mit angehoben werden. Alle Schnitte werden mit selbstauflösendem Nahtmaterial versorgt.

 


 

Wiederherstellung des Jungfernhäutchens

Die Wiederherstellung des Jungfernhäutchens, auch Hymenrekonstruktion genannt, ist für Frauen aus religiösen Gründen, insbesondere im muslimischen Kulturkreis, von Bedeutung. Die Familie soll in der Hochzeitsnacht nicht blamiert werden. Wir nähen die verbliebenen Anteile des Jungfernhäutchens so, dass es wirklich wieder zusammenwächst und später blutet, so als wäre nie etwas gewesen. Der Heilungsprozess dauert in etwa 4 – 6 Wochen und das Ergebnis hält für lange Zeit, bis es zum Geschlechtsverkehr kommt.

 

Sprechen Sie uns an, wir beraten Sie gern.

Ihr Praxisteam in Oberhausen
Richard Schmeling